Bücher

Lieblingsbuch-Verlosung zum Welttag des Buches

Heute ist Welttag des Buches – was liegt da also näher, als mit Büchern um sich zu werfen (und darauf zu hoffen, dass man damit niemanden tödlich verwundet)? Das dachten sich auch die Initiatoren von „Blogger schenken Lesefreude„, die nun zum bereits vierten Mal zu ihrer Aktion aufrufen. Jeder teilnehmende Blog [die Liste ist hier einzusehen] verlost heute ein oder mehrere Bücher – ein Lieblingsbuch oder eines, zu dem man eine besondere Geschichte erzählen kann oder eines, das gerade vor der Tür stand und „Verschenk mich!“ gebettelt hat oder eines, das… ich verliere mich.

Entschieden habe ich mich in diesem Jahr für ein kleines, thematisch zusammenpassendes Buchpaket bestehend aus „Die Herrin der Wölfe“ von Tara K. Harper, „Das Licht in den Schatten“ von Lynn Flewelling und „Fürst der Wölfe“ von Gary Kilworth. „thematisch zusammenhängend“? Gut, die ersten beiden sind beides eher der Low Fantasy zuzuordnen, doch ist „Licht in den Schatten“ deutlich politischer – und der „Fürst der Wölfe“ entstammt da nochmal einem ganz anderem Genre, nämlich dem Abenteuer und ist obendrein noch aus Sicht eines Wolfes geschrieben. Eines eint allerdings alle drei: Sie gehören zu meinen 5 Alltime-Favourites. Hier habe ich dazu und zu den Inhalten der einzelnen Romane mehr geschrieben. (Und keine Sorge: Ich verschenke nicht diese Ausgaben, sondern unversehrte. Und ja, ich bin ein Monster.)

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Bücher: Eine Liebe wie gedruckt

Der Wert des ordentlich gedruckten Buches sinkt scheinbar dahin wie der arme Artax im Sumpf aus Kindertränen. Schnöde, schwarze Worte auf totem Baum, die Ecken zerknickt und mit hastig geschriebenen Namen des Noch-Besitzers auf der Schmutztitelseite – wer will ein Buch aus zweiter Hand schon käuflich erwerben? Hat man überhaupt noch Platz in der Designerwohnung und kann man es nicht viel einfacher und vor allen Dingen handlicher als E-Book herunterladen? Längst sind dröge, staubverhangene Zeiten für das Buch angebrochen, das lediglich noch als „Bildungsprotzerei“ taugen mag, als schwindende Erinnerung an die glorreichen Tage voller Stolz und Poesie.

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