CampNaNo #2: Der Tag, der 100 Seiten währte

CampNaNo? Läuft, würde ich sagen.

Derzeit stehe ich bei fast 12k Wörtern und genau 50 Seiten. Obwohl ich mich nicht allzu gut in die Szenen der letzten drei Tage einfühlen konnte, hat das Schreiben an sich recht problemlos funktioniert – gut, ich werde vermutlich einiges rauskürzen müssen, da ich mich von den Charakteren habe lenken lassen, doch das Kürzen ist ohnehin zu einem guten Bekannten von mir geworden und ist denke ich auch ein Stück weit normal. Allerdings ist mir bei der schnellen Durchsicht des Manuskriptes eines aufgefallen: Die ersten über 100 Seiten spielen an ein und demselben Tag.

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CampNaNo #1: Damn it, too much ♥

Heute beginnt das CampNaNo, der kleine Bruder des NaNoWriMo – und natürlich habe ich mich dort angemeldet! Anders als beim NaNo im November kann man sich hier die zu erzielenden Wortzahlen selber aussuchen, je nachdem, was der Monat voraussichtlich hergeben wird. Mein Ziel: 60k. Das wird ja wohl zu schaffen sein!

Dank der vorlesungsfreien Zeit setzte ich mich pünktlich um Mitternacht an den Laptop. Ich war gut vorbereitet: Die Outlines der kommenden Szenen stehen, das Magiesystem ist frisch „umgeweltenbaut“, die Szenen hatte ich mehr oder weniger genau im Kopf. Also schrieb ich. Und schrieb weiter. Um 4 Uhr konnte ich auf über 6k Wörter zurückblicken. Klingt gut? Ja! Und dann wieder doch nicht.

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Aus Ton mach Wort

Dinge, wegen denen ich das dringende Bedürfnis verspüre, auf der Stelle in die Tasten zu hauen und meine plötzlich sprudelnden Ideen in hoffentlich formschöne Worte zu kleiden:

  • blutige Schlachtenszenen in Film und Fernsehen
  • Joggen
  • lange Bahnfahrten. Aber nur dann, wenn ich gerade nichts zu schreiben habe. Logisch.
  • Musik

Musik versetzt mich schnell in die jeweilige Stimmung oder auch in eine vergangene Situation – oder in eine bestimmte Szene aus meinem Manuskript. Zumeist dann, wenn sie entweder exakt passt oder ich das entsprechende Lied zu genau jener Szene schon x-mal gehört habe.

Genau das nutze ich natürlich auch aus, schließlich habe ich nicht umsonst jahrelang CDs gesammelt! Meine persönliche Art, Musik zum Schreiben zu nutzen, erzähle ich euch hier. Und vielleicht kann der ein oder andere von euch ja einen kleinen Nutzen ziehen!

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Schreiben in Zeiten des Hasses

[Recht ungeordnete Gedanken, während ich mich zwischen den Livetickern hin und her hangle.]

Das, was heute in Brüssel  geschehen ist und noch immer geschieht, trifft mich sehr. Großteile der ersten sechs Jahre meines Lebens habe ich dort verbracht; es war die unbeschwerteste Zeit meines Lebens. Anders als bei bspw. Paris oder Ankara berührt es meine Erinnerungen, mein emotionales Gedächtnis, es trifft Menschen, die ich kenne; es berührt mich auf einer persönlichen Ebene. Ohne, dass ich die Geschehnisse in den einzelnen Städten miteinander vergleichen oder relativieren möchte.

Ich bin schockiert.

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Herzlich willkommen oder: Was mache ich eigentlich hier?

Wer bin ich und was mache ich eigentlich hier? Das frage ich mich eigentlich jeden Tag, doch nur selten wäre eine Beantwortung sinnvoll gewesen. So alleine. Vor dem Spiegel. Hier kann ich zumindest jemandem antworten! Und ihr solltet ja auch wissen, was genau ich fabriziere und mit welcher Art von Schreiberling ihr es zu tun habt.

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Bücher: Eine Liebe wie gedruckt

Der Wert des ordentlich gedruckten Buches sinkt scheinbar dahin wie der arme Artax im Sumpf aus Kindertränen. Schnöde, schwarze Worte auf totem Baum, die Ecken zerknickt und mit hastig geschriebenen Namen des Noch-Besitzers auf der Schmutztitelseite – wer will ein Buch aus zweiter Hand schon käuflich erwerben? Hat man überhaupt noch Platz in der Designerwohnung und kann man es nicht viel einfacher und vor allen Dingen handlicher als E-Book herunterladen? Längst sind dröge, staubverhangene Zeiten für das Buch angebrochen, das lediglich noch als „Bildungsprotzerei“ taugen mag, als schwindende Erinnerung an die glorreichen Tage voller Stolz und Poesie.

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