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Schreiben in Zeiten des Hasses

[Recht ungeordnete Gedanken, während ich mich zwischen den Livetickern hin und her hangle.]

Das, was heute in Brüssel  geschehen ist und noch immer geschieht, trifft mich sehr. Großteile der ersten sechs Jahre meines Lebens habe ich dort verbracht; es war die unbeschwerteste Zeit meines Lebens. Anders als bei bspw. Paris oder Ankara berührt es meine Erinnerungen, mein emotionales Gedächtnis, es trifft Menschen, die ich kenne; es berührt mich auf einer persönlichen Ebene. Ohne, dass ich die Geschehnisse in den einzelnen Städten miteinander vergleichen oder relativieren möchte.

Ich bin schockiert.

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Herzlich willkommen oder: Was mache ich eigentlich hier?

Wer bin ich und was mache ich eigentlich hier? Das frage ich mich eigentlich jeden Tag, doch nur selten wäre eine Beantwortung sinnvoll gewesen. So alleine. Vor dem Spiegel. Hier kann ich zumindest jemandem antworten! Und ihr solltet ja auch wissen, was genau ich fabriziere und mit welcher Art von Schreiberling ihr es zu tun habt.

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Bücher: Eine Liebe wie gedruckt

Der Wert des ordentlich gedruckten Buches sinkt scheinbar dahin wie der arme Artax im Sumpf aus Kindertränen. Schnöde, schwarze Worte auf totem Baum, die Ecken zerknickt und mit hastig geschriebenen Namen des Noch-Besitzers auf der Schmutztitelseite – wer will ein Buch aus zweiter Hand schon käuflich erwerben? Hat man überhaupt noch Platz in der Designerwohnung und kann man es nicht viel einfacher und vor allen Dingen handlicher als E-Book herunterladen? Längst sind dröge, staubverhangene Zeiten für das Buch angebrochen, das lediglich noch als „Bildungsprotzerei“ taugen mag, als schwindende Erinnerung an die glorreichen Tage voller Stolz und Poesie.

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